empfehlen Dialog für Verwerter

Ist es für Sie nachvollziehbar, dass Sie teilweise mehrfach für eine Leistung zur Kasse gebeten werden?

Sie beauftragen einen freien Grafiker. Dieser holt nun für Ihr beauftragtes Projekt Fremd-Leistungen ein: einen Fotografen, einen Texter und einen weiteren Grafikers.
Auf diese Leistungen muss der von Ihnen beauftragte freie Grafiker jeweils zusätzlich zur Rechnungssumme die KSA bezahlen (2008: 4,9%).
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Erhöhen ausgewiesene Fremdkosten die Bemessungsgrundlage für die Künstlersozialabgabe?

Zur Bemessungsgrundlage zählen gemäß Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) alle Entgelte (netto), die für künstlerische oder publizistische Leistung gezahlt wurden.
26 Kommentare · Letzter Kommentar Mittwoch, 30. April 2014, 11:55 Uhr von medical billing jobs


Ist die Künstlersozialabgabe solidarisch?

Das Abführen der Künstlersozialabgabe ist gemäß dem Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) unabhängig davon, ob die Werbeagentur in der Künstlersozialkasse versichert ist.
16 Kommentare · Letzter Kommentar Dienstag, 17. März 2015, 13:45 Uhr von GJ


Wollen Sie in Zukunft überhaupt noch „freie Künstler“ (Personengesellschaften) beauftragen?

Oder bevorzugen Sie in Zukunft die Kreativ-GmbHs?
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Ist es für Sie hinnehmbar, dass Sie die Verwaltungsarbeit für die KSA leisten müssen?

Die KSK verlangt per Gesetz, dass die Verwerter die aufwendige und detaillierte Aufzeichnung- und Vorlagepflicht zu erfüllen haben. Sie zahlen also nicht nur für die Leistungen von „Künstlern“, sondern haben noch zusätzliche Verwaltungskosten.
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Teilen Sie die nahezu einstimmige Meinung der Politiker, die Künstlersozialkasse sei gut und gerechtfertigt?

KSKontra.de hat die Politiker sämtlicher Parteien um Stellungnahme gebeten. Alle Politiker haben sich für die KSK ausgesprochen (siehe Brief auf der Homepage).
14 Kommentare · Letzter Kommentar Samstag, 16. Oktober 2010, 11:38 Uhr von Beckmann, Rosa Maria


Bundesinitiative: Länder wollen Künstlerversicherung abschaffen

Auszug aus einem Artikel bei Stern.de vom 09. September 2008: Eine Gruppe von sieben Bundesländern fordert, dass die Künstlersozialversicherung „abgeschafft oder zumindest unternehmerfreundlich reformiert wird“. Davon wären über 150.000 Künstler und Publizisten betroffen. Prompt protestierte der Deutsche Kulturrat. Aber auch Grüne und CDU/CSU kritisierten das Vorhaben.
26 Kommentare · Letzter Kommentar Mittwoch, 07. Januar 2009, 21:36 Uhr von Frank


Woher soll der Kunde wissen, welche Leistungen Abgabepflichtig sind, wenn der Kunde z.B. zwei Agenturen beschäftigt (eine GmbH und eine Einzelunternehmung)?

Die Künstlersozialkasse (KSK) unterscheidet, ob die Werbeagentur eine Personengesellschaft (Einzelunternehmen, GbR, OHG oder KG) ODER eine juristische Person (GmbH) ist. Grund: wenn eine Werbeagentur-GmbH die identische Leistung, wie eine Einzelunternehmen-Werbeagentur erbringt, muss der Kunde KEINE Künstlersozialabgabe für die beauftragte Leistung entrichten.
3 Kommentare · Letzter Kommentar Montag, 05. Januar 2009, 16:45 Uhr von Andri Jürgensen


Sie fragen - KSKontra.de antwortet

Ein Auszug aus den Fragen an KSKontra.de und den zugehörigen Antworten.
Selbstverständlich stellen wir persönliche Daten/Informationen aus Gründen des Datenschutzes nicht dar.
22 Kommentare · Letzter Kommentar Donnerstag, 27. November 2008, 14:38 Uhr von KSKontra.de


Ärgern Sie sich darüber, dass Sie von der Künstlersozialkasse rücksichtslos – unter Androhung von Strafe – abkassiert werden?

Die Künstlersozialkasse treibt seit Sommer 2007 mit Unterstützung der Rentenversicherung die KSA (Künstlersozialabgaben) ein. Und zwar rückwirkend für die letzten 5 Jahre – ohne in den letzten Jahren für Aufklärung und Information gesorgt zu haben. Und unter Androhung von 50.000,- € Bußgeld.
1 Kommentar · Letzter Kommentar Dienstag, 09. September 2008, 20:46 Uhr von geschäftsführender Gesllschafter Design


KSKontra.de gründet einen Verein

Seit KSKontra.de im November 2007 ins Leben gerufen wurde, haben uns mehrere Hundert E-Mails und Telefonate erreicht. Unter den Anrufern waren Künstler, die nicht in der KSK versichert sind, Künstler die in der KSK versichert sind, Verwerter, Redaktionen, Verbände, Parteien, ...
Nur wenige wussten von der Existenz der KSK. Die wenigsten wussten, wie sich die KSK finanziert. Nahezu keiner der Anrufer war sich darüber bewusst, dass die Abgabe von allen Verwertern zu zahlen ist – auch wenn deren Dienstleister NICHT in der KSK versichert oder versicherbar ist. KEINER der Anrufer ist mit der aktuellen Situation und dem geltenden KSVG einverstanden!
7 Kommentare · Letzter Kommentar Mittwoch, 23. Juli 2008, 20:00 Uhr von rudolf keßner, fa. corax color & stempel-rabe weimar


Auszug aus dem Schlussbericht der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ (Drucksache 16/7000 vom 11.12.2007)

Aus dem Schlussbericht und den ausgesprochenen Empfehlungen der Enquete-Kommission geht u.a. hervor, dass die meisten abgabepflichtige Unternehmen und Kommunen nichts von ihrer Abgabepflicht wussten/wissen. Was also auf KSKontra.de von Anbeginn an behauptet wird, entspricht der Wahrheit: die abgabepflichtigen Unternehmen und Kommunen haben NICHT absichtlich ihre Abgabepflicht ignoriert, sondern wussten nicht über die vorherrschende Abgabepflicht Bescheid. Gerade unter diesem Aspekt ist die Nachzahlung der Künstlersozialabgabe für die vergangenen 5 Jahre eine nicht hinnehmbare Belastung für schwach oder schlecht kapitalisierte Unternehmen und Kommunen.
3 Kommentare · Letzter Kommentar Dienstag, 22. Juli 2008, 18:11 Uhr von geschäftsführender Gesllschafter Design


Ist es sinnvoll an Politiker, Verbände, Journalisten und Medien heranzutreten, um das Problem der Künstlersozialabgabe bekannt zu machen und Betroffene zu sensibilisieren?

Die Medien zeitnah zu involvieren und den direkten Kontakt zu Politikern und Verbänden herzustellen ist kskontra.de sehr wichtig. Aus diesem Grund hat ein kskontra.de-Redakteur folgendes Schreiben bereits an mehrere Empfänger adressiert. Während einige Redaktionen und Verbände bereits Kontakt mit KSKontra.de aufgenommen haben, kam von Seiten der Politik bisher (Stand 18.12.2007) keinerlei Reaktion.
15 Kommentare · Letzter Kommentar Montag, 21. Juli 2008, 15:35 Uhr von KSKontra.de


Durch KSK indirekt zur Schwarzarbeit gezwungen

Die Künstlersozialabgabe, die viele Unternehmen nun für die Leistungen ihrer Werbeagenturen nachträglich bezahlen müssen, führt dazu, dass die abgabepflichtigen Unternehmen von den Agenturen verlangen, die zu zahlende Abgabe "abzuarbeiten".
10 Kommentare · Letzter Kommentar Donnerstag, 31. Januar 2008, 21:04 Uhr von KIPPT DIE KSK!


Was passiert, wenn ein abgabepflichtiges Unternehmen den Erhebungsbogen der KSK ignoriert?

Wenn ein abgabepflichtiges Unternehmen den Erhebungsbogen der KSK ignoriert, da es keine Künstler zu beauftragen glaubt, folgt nach dem Auskunftsverlangen per Erhebungsbogen ein Abgabenbescheid.
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