empfehlen Dialog für Künstler

Wäre es nicht besser, wenn die Künstlersozialabgabe (KSA) unabhängig von der Rechtsform IMMER von den Auftragnehmern oder IMMER von den Aufraggebern zu leisten wäre?

Bei Personengesellschaften muss die zu leistende KSA von den Auftraggebern/Verwertern verwaltet, ermittelt und entrichtet werden. Bei Kapitalgesellschaften muss die KSA auf das Gehalt des "kreativen" Geschäftsführers entrichtet werden. Das führt dazu, dass Kunden von Kapitalgesellschaften - mit Blick auf den Aufwand der abzuführenden KSA - gegenüber Personengesellschaften im Vorteil sind.
8 Kommentare · Letzter Kommentar Freitag, 31. Januar 2014, 10:26 Uhr von windows update not working


Von der KSK abgelehnt und dennoch Künstler?

Muss die Künstlersozialabgabe auch für Künstler bezahlt werden, die von der KSK nicht als Künstler anerkannt wurden?
38 Kommentare · Letzter Kommentar Mittwoch, 21. September 2016, 14:14 Uhr von KSKontra.de


Was verdient ein Künstler? Wieviel muss er für seine Rentenversicherung und Krankenversicherung bezahlen? Von wievielen Verwertern ist die Abgabe zu leisten?

Ein Künstler verdient lt. KSK im Durchschnitt EUR 10.000,- pro Jahr. Das ergibt ein Monatseinkommen von gerade mal EUR 833,-. Und weil Kunst ein wichtiges Kulturgut ist, genießen die in der KSK versicherten Künstler die Vorteile von Angestellten: Die Künstler bezahlen nur die Hälfte der Beiträge zur gesetzlichen Renten- und Krankenversicherung. Die andere Hälfte tragen der Bund und die KSK.
7 Kommentare · Letzter Kommentar Freitag, 27. März 2015, 02:27 Uhr von Stefan


Erhöhen ausgewiesene Fremdkosten die Bemessungsgrundlage für die Künstlersozialabgabe?

Zur Bemessungsgrundlage zählen gemäß Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) alle Entgelte (netto), die für künstlerische oder publizistische Leistung gezahlt wurden.
26 Kommentare · Letzter Kommentar Mittwoch, 30. April 2014, 11:55 Uhr von medical billing jobs


Ist die Künstlersozialabgabe solidarisch?

Das Abführen der Künstlersozialabgabe ist gemäß dem Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) unabhängig davon, ob die Werbeagentur in der Künstlersozialkasse versichert ist.
16 Kommentare · Letzter Kommentar Dienstag, 17. März 2015, 13:45 Uhr von GJ


Warum sind Tätowierer keine Künstler?

Aus sozialrechtlicher Sicht sind Tätowierer keine Künstler. Un da Tattoos keine Kunstwerke sind, muss die Künstlersozialkasse diese Berufsgruppe auch nicht versichern. Das hat das Bundessozialgericht in Kassel entschieden (AZ: B 3 KS 2/07 R).
8 Kommentare · Letzter Kommentar Mittwoch, 17. April 2013, 08:25 Uhr von Galobenk


Sind alle Personengesellschaften vor dem Auge des Künstlersozialversicherungsgesetzes (KSVG) gleich gestellt?

Vereinzelt kann man lesen, dass ein Werbeagentur-Einzelunternehmer mit mehr als einem „Vollzeit-Mitarbeiter“ einen großen Vorteil gegenüber einer juristischen Person (z.B. GmbH) und gegenüber Personengesellschaften mit keinem oder nur einem Mitarbeiter hat.
47 Kommentare · Letzter Kommentar Montag, 03. September 2012, 11:59 Uhr von Mauve


Ist kskontra.de prinzipiell gegen die Künstlersozialabgabe?

Wenn tatsächlich freischaffende/freiberufliche Künstler in der Künstlersozialkasse versichert sind (demnach auch von der Künstlersozialkasse Leistung beziehen können) und diese Künstler auch KEINE Gewerbesteuer bezahlen, können nach Einschätzung von kskontra.de die Auftraggeber der Künstler an der sozialen Absicherung der Künstler beteiligt werden.
7 Kommentare · Letzter Kommentar Donnerstag, 15. November 2007, 23:04 Uhr von ec272


Bundesinitiative: Länder wollen Künstlerversicherung abschaffen

Auszug aus einem Artikel bei Stern.de vom 09. September 2008: Eine Gruppe von sieben Bundesländern fordert, dass die Künstlersozialversicherung „abgeschafft oder zumindest unternehmerfreundlich reformiert wird“. Davon wären über 150.000 Künstler und Publizisten betroffen. Prompt protestierte der Deutsche Kulturrat. Aber auch Grüne und CDU/CSU kritisierten das Vorhaben.
26 Kommentare · Letzter Kommentar Mittwoch, 07. Januar 2009, 21:36 Uhr von Frank


Woher soll der Kunde wissen, welche Leistungen Abgabepflichtig sind, wenn der Kunde z.B. zwei Agenturen beschäftigt (eine GmbH und eine Einzelunternehmung)?

Die Künstlersozialkasse (KSK) unterscheidet, ob die Werbeagentur eine Personengesellschaft (Einzelunternehmen, GbR, OHG oder KG) ODER eine juristische Person (GmbH) ist. Grund: wenn eine Werbeagentur-GmbH die identische Leistung, wie eine Einzelunternehmen-Werbeagentur erbringt, muss der Kunde KEINE Künstlersozialabgabe für die beauftragte Leistung entrichten.
3 Kommentare · Letzter Kommentar Montag, 05. Januar 2009, 16:45 Uhr von Andri Jürgensen


Sie fragen - KSKontra.de antwortet

Ein Auszug aus den Fragen an KSKontra.de und den zugehörigen Antworten.
Selbstverständlich stellen wir persönliche Daten/Informationen aus Gründen des Datenschutzes nicht dar.
22 Kommentare · Letzter Kommentar Donnerstag, 27. November 2008, 14:38 Uhr von KSKontra.de


KSKontra.de gründet einen Verein

Seit KSKontra.de im November 2007 ins Leben gerufen wurde, haben uns mehrere Hundert E-Mails und Telefonate erreicht. Unter den Anrufern waren Künstler, die nicht in der KSK versichert sind, Künstler die in der KSK versichert sind, Verwerter, Redaktionen, Verbände, Parteien, ...
Nur wenige wussten von der Existenz der KSK. Die wenigsten wussten, wie sich die KSK finanziert. Nahezu keiner der Anrufer war sich darüber bewusst, dass die Abgabe von allen Verwertern zu zahlen ist – auch wenn deren Dienstleister NICHT in der KSK versichert oder versicherbar ist. KEINER der Anrufer ist mit der aktuellen Situation und dem geltenden KSVG einverstanden!
7 Kommentare · Letzter Kommentar Mittwoch, 23. Juli 2008, 20:00 Uhr von rudolf keßner, fa. corax color & stempel-rabe weimar


Auszug aus dem Schlussbericht der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ (Drucksache 16/7000 vom 11.12.2007)

Aus dem Schlussbericht und den ausgesprochenen Empfehlungen der Enquete-Kommission geht u.a. hervor, dass die meisten abgabepflichtige Unternehmen und Kommunen nichts von ihrer Abgabepflicht wussten/wissen. Was also auf KSKontra.de von Anbeginn an behauptet wird, entspricht der Wahrheit: die abgabepflichtigen Unternehmen und Kommunen haben NICHT absichtlich ihre Abgabepflicht ignoriert, sondern wussten nicht über die vorherrschende Abgabepflicht Bescheid. Gerade unter diesem Aspekt ist die Nachzahlung der Künstlersozialabgabe für die vergangenen 5 Jahre eine nicht hinnehmbare Belastung für schwach oder schlecht kapitalisierte Unternehmen und Kommunen.
3 Kommentare · Letzter Kommentar Dienstag, 22. Juli 2008, 18:11 Uhr von geschäftsführender Gesllschafter Design


Ist es sinnvoll an Politiker, Verbände, Journalisten und Medien heranzutreten, um das Problem der Künstlersozialabgabe bekannt zu machen und Betroffene zu sensibilisieren?

Die Medien zeitnah zu involvieren und den direkten Kontakt zu Politikern und Verbänden herzustellen ist kskontra.de sehr wichtig. Aus diesem Grund hat ein kskontra.de-Redakteur folgendes Schreiben bereits an mehrere Empfänger adressiert. Während einige Redaktionen und Verbände bereits Kontakt mit KSKontra.de aufgenommen haben, kam von Seiten der Politik bisher (Stand 18.12.2007) keinerlei Reaktion.
15 Kommentare · Letzter Kommentar Montag, 21. Juli 2008, 15:35 Uhr von KSKontra.de


Durch KSK indirekt zur Schwarzarbeit gezwungen

Die Künstlersozialabgabe, die viele Unternehmen nun für die Leistungen ihrer Werbeagenturen nachträglich bezahlen müssen, führt dazu, dass die abgabepflichtigen Unternehmen von den Agenturen verlangen, die zu zahlende Abgabe "abzuarbeiten".
10 Kommentare · Letzter Kommentar Donnerstag, 31. Januar 2008, 21:04 Uhr von KIPPT DIE KSK!

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