empfehlen Klage gegen die KSK

Klage gegen die KSK: am Fr, 16.7. Verhandlung in 2. Instanz am
Landgericht Berlin-Brandenburg

Der Hugo-Distler-Chor Berlin, ein Laienchor, der in der Regel nicht mehr als 3 Konzerte mit fremden Künstlern pro Jahr durchführt, kämpft seit Jahren gegen die KSK an.

Prof. Stefan Schuck, Dirigent des Hugo-Distler-Chores Berlin, sagt: Wir sollen seit 1999 nachzahlen, insgesamt mittlerweile fast 10.000€, was nahezu den Bankrott des Chores bedeutet. Alle Argumente werden mit der letztlichen Begründung abgeschmettert: Der Chor sei kommerziell, daher gelte die Ausnahmeregelung mit den "...nicht mehr als 3 Konzerten pro Jahr" nicht. Die Chorproben sind nicht Freizeitbeschäftigung der Laien, sondern Konzertvorbereitung etc - nur weil in den siebziger Jahren mal jemand in die Satzung geschrieben hat, ein Zweck des Vereins sei die "Durchführung von Konzerten und die Erweiterung der künstlerischen Möglichkeiten".

Wenn wir weiter verlieren (und danach sieht es aus), bedeutet das für unzählige Laienchöre die Zahlungspflicht - und bestimmt nicht in wenigen Fällen das finanzielle AUS. Dann hat die KSK wieder ein Schlupfloch in diesem schlecht gemachten Gesetz zu ihren Gunsten gefunden.

Unsere Frage an die Leser von KSKontra.de:
Sind Sie ebenfalls betroffener Chor/Laienchor?
Falls "JA", melden Sie sich bei Herrn Prof. Stefan Schuck.
http://www.hugo-distler-chor.de

Hans Meier am 30.09.2010, 19:39 Uhr

Nur aus Interesse: Sie sollen für rd 10 Jahre 10.000 € nachzahlen? Das sind über den Daumen bei ~5% Abgabe rund 200.000 € an Gage die sie gezahlt haben müssen, oder? Bei drei Konzerten im Jahr sind das rd 7.000 € pro Konzert. Das hört nach ganz schön viel an. Oder wie kommt die Summe zusammen?


Matthias Graebel, Rechtsanwalt (10719 Berlin) am 14.01.2011, 14:56 Uhr

Das LSG Berlin-Brandenburg hat dem Hugo-Distler-Chor eV in 2. Instanz mittlerweile Recht gegeben und festgestellt, dass der Chor ein Laienensemble ist und in seiner konkreten Ausrichtung nicht von der Abgabenpflicht nach dem KSVG unterliegt. Damit hat das LSG Berlin-Brandenburg die begonnene Rechtsprechung des LSG Baden-Württemberg (bestätigt durch das BSG) und des SG Leipzig fortgeführt.

Bei einer generellen Übertragung der Entscheidung auf andere Chöre oder Vereine ist jedoch Vorsicht geboten. Denn Entscheidend für die Frage nach der Abgabepflicht oder Freiheit nach dem KSVG sind in erster und entscheidender Linie die konkrete Ausrichtung des Chores.

Haben Sie Fragen zur Situation Ihres Chores, so stehe ich als Ansprechpartner gerne zur verfügung.


Hella am 29.11.2011, 13:05 Uhr

Das KSK-Problem ist nur ein winziger Aspekt eines größeren Problems:

Wir haben es nicht mit einem Rechtsstaat zu tun - er wird nur aus Propagandagründen so genannt.
Realiter ist es die Diktatur der (juristischen) Hütchenspieler, will sagen: Der Lumpen und Idioten gegen die Rechtschaffenen.
(wer es nicht glaubt, analysiere nur mal die Gerichtsurteile der letzten 60 Jahre und deren lebenspraktische Folgen für die Betroffenen - von den destruktiven gesellschaftlichen Nebeneffekten dabei noch ganz zu schweigen!)
(Übrigens ist dies unter führenden Juristen unbestritten - auch unter den Rechtsgelehrten selber - sofern sie sich nicht zur Kaste der doctores juris honoris copy zählen lasse müssen ;-) ) regt sich ebenfalls Kritik an diesem unsinnigne System - leider maskiert durch falschverstandenen Corpsgeist der Berufsjuristen.)


Ohne ein gerüttet Maß an Kaltschnäuzigkeit, Verachtung der kleinen Leute, Arroganz, Corpsgeist (eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus) kann niemand die juristischen Examina bestehen.
D. h. das Unrecht wird schon in der Ausbildung, ja schon in der Auswahl der Berwerber gezüchtet. Und das hat System - seit 1800 Jahren (Seit Karl dem Großen) und nachweislich(!) über ALLE politischen Systeme hinweg.

Die politischen Systeme kommenund gehen - das Unrecht aber bleibt.

Damit wird die Demokratie ausgehebelt: Egal wer gewählt wird, er wird von international gut organisierten Seilschaften und jenem Menschenschlag, der stets indie Amtsstuben drängt "zurechtgebogen" - die dumpfe, unorganisierte Volksmasse erfährt nicht mal, was da läuft.

Es ist der Terror jenes Menschenschlages, der, grau genug, um nicht aufzufallen, aber machtgeil genug, um der Bevölkerung aus der zweiten, dritten vierten und selbst noch untersten Verwaltungssufe heraus das Leben zur Hölle zu machen, ohne daß sich diese dagegen wirksm wehren könnte, seit Jahrtausenden in die Amtsstuben drängt. Warum? Das Zauberwort heißt: "Amtshaftung"!
Der Amtsträger darf folgenlos zahllose kleine Sauerreien gegen seine Zeitgenossen anzetteln, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen - der ideale Tummelplatz für geborene Ganoven, Machtneurotiker, Gewaltfetischisten, Zyniker und Sadisten.
Nur persönliche Konsequenzen für Amtsmißbraucher und Amtsterroristen aber brächten Abhilfe! Genau dies verhindert jenes Zynische Prinzip der "Amtshaftung".

Für die Sauereinen der Behörde haftetn nicht derjenige, der sich ausheckt, sondern die Bürgerschaft als ganzes - die Gemeinschaft der Opfer - d.h., das Opfer dieser Machenschaften selbst.
Un es kann nichts tun:
Unintegere Politiker kann man abwählen -.unintegere Richter, Beamte, Behördenmitarbeiter nicht - diese vergällen fernab jeder politischen Wahl und neuen Weichenstellung die Leichtgeängigkeit des Seins mit ihren wahnsinnigen Vorschriften und ihrer hirnlosen Bürokratie.
Die Minister kommen und gehen - der Staatssekretär, der Versicherungsdirektor, der Direktor der Aufsichtsbehörde usw. aber bleibt.

Wer also das KSK- Problem wirklich lösen will, muß klotzen, nicht kleckern.
Das KSK- Problem ist im Sinne Paul Watzlawicks ein "Problem zweiter Ordnung" - es ist nur auf einer höheren Lösungsebene als dem engen Thema "KSK" selber, zu lösen:
Wir benötigen ein grundlegend anderes Rechtssystem - denn das heutige beruht immer noch auf den seit zweitausend Jahren bewiesenermaßen untauglichen postulaten des antiken römischen Imperialrechtes.
Dieses ist kein "Recht", sondern festgeschriebenes Unrecht der Machneurotiker gegen die Anständigen.

Allzu eng verstandener Pragmatismus ("Ich kann mich nur um dieses eine Thema kümmern, für "was anderes" hab ich keine Zeit, das müssen andere machen...") macht aus einem lösbaren Problem ein Unlösbares.
ERst der Blicküber den Tellerrand des eigenen Themas macht Lösungen möglich.
Dies setzt eine höhere soziale Kompetentz voraus, als bisher durchschnittlich zu beobachten. D.h.: nur die, die über den Schatten ihres eigenen Egoismus zu springen vermögen, haben die Chance, auch in ihrer eigenen Angelegenheit erfolgreich zu sein - die dumpe egoistische Masse wird weiterhin ohnmächtig in ihrem eigenen Egoismus gefangen sein.

Auf der Ebene des reinen Sozialrechtes ist das Ärgernis KSK nicht zu überwinden, erst der Schulterschluß mit anderen Betreoffenengruppen aus ganz anderen Rechtsmaterien wird die systemischen Mängel unseres derzeitigen Rechtes sichtbar und damit lösbar machen und diesen Zustand überwinden, den jeder wirklich Rechtsuchende honlänglich kennt:
Man läuft erfolglos gegen Gummiwände, während sich die Ganoven (mögen sie im Privaten, Wirtschaftlichen oder Behördlichen tätig sein) die Hände reiben und den rechtsuchenden Bürger auslachen, ihn über den tisch ziehen und noch dafür sorgen, daß er es selbst ist, der ins Unrecht gesetzt wird.
Dies gilt prinzipiell auch für alle anderen Problembereiche des Rechtes, ob es entrechtete Väter sind, unvrschuldet in die Insolvenz getriebene Gewerbetreibende, sozial benachteiligte Behinderte, Kranke, Alte, Kinder, Künstler, von öffentlichen Wahnsinnsprojekten zugruindegerichtete Privatleute, Bauern, Waldbesitzer, über Kommunalabgaben kalt enteignete, oder von Industrieprojekten ruinierte Kleinimmobilienbesitzer, Schrebergärtner, dasbetrifftn jeden Verbraucher, der nicht mehr wissen kann, was in seiner Nahrung tatsächlichenthalten ist, das betrifft uns alle in Fragen der Atom-/Gen-/Erdwärmetechnologie usw. usf.

Wer aber will schon ein derart komplexes Werk schultern und organisieren?!
Doch letztlich niemand wirklich.

Was soll also die ganze Meckerei hier?!

Das einzige was hier docjh wirklich kurzfristig hülfe, wäre die Gründung einer europäischen Bürgerbewegung und in dieser die Schaffung einer Abteilung für Künstler - untergliedert nach Interessenlage. Diese hätte dann die Möglichkeit, den deutschen Gesetzgeber vor die Alternative zu stellen:
Entweder das KSK-Regelwerk und die Gepflogenheiten werden gtrundlegend Reformiert und verbessert, oder die KSK wird abgeschafft. So wie es im Mom,ent läuft ist es ein wettbewerbsverzerrendes Ärgenis für Künstler UND Kunstkonsumenten.
Mein persönlicher Eindruck: Künstlersozialkasse und Urheberrecht sind die schärfsten Waffen gegen die kulturelle Weiterentwicklung des deutschen Volkes und stellen einen unmittelbaren Angriff gegen das Fortbestehen des Deutschen Volkes dar. Die Gründe/Beweise/Sachverhlte/Effekte dafür sind Legion.


powered pbx am 31.03.2014, 12:01 Uhr

It was so nice to read this news, which tells more about the action taken against the KSK. I was able to get more information on the issue through this article and I hope that such interesting news will be often being posted.


Yuoboy am 13.05.2014, 09:56 Uhr

Klage gegen die KSK: am Fr, 16.7. Verhandlung in 2. Instanz am
Landgericht Berlin-Brandenburg


KSKontra.de (Heilbronn) am 13.05.2014, 10:45 Uhr

@ Yuoboy
Haben Sie hierzu nähere Informationen?


Siegfried Putz (Perlesreut) am 16.05.2014, 09:07 Uhr

Hat eigentlich schon mal jemand geprüft, ob unsere Politiker, denen wir diese Abzocke verdanken, auf alle Leistungen beim Wahlkampf KSV-Beiträge abgeführt haben? Zahlen Politiker, Parteien oder Gemeinden für alle Fotografenleistungen, Wahlplakate und -flyer, Pressetexte etc. die Abgabe? Das wäre mal eine Recherche wert ...


KSKontra.de (Heilbronn) am 16.05.2014, 10:12 Uhr

Im Dokument "Gutachten für die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages - Kultur in Deutschland - Thema: Existenzgründung und Existenzsicherung für selbständig und freiberuflich arbeitende Künstler/innen" wurde bereits festgestellt, dass auch die Politiker bis zur Erstellung des Gutachtens seltenst um die KSK und die Abgabe wussten.
Das Gutachten liegt uns in Auszügen vor. Die gesamte Version gibt es sicherlich irgendwo im Netz...


Stephan (Hamburg) am 12.11.2014, 14:13 Uhr

Vielen Dank für alles!
Bis zum nächsten Wiedersehen,
Gruß und Dank,
Stephan


Anesi am 28.04.2015, 18:35 Uhr

Natürlich, als ob das immer so einfach wäre....


Hans de am 10.12.2015, 21:13 Uhr

Vielen Dank für alles!
Gruß und Dank,
Hans


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Grüße
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