empfehlen Was passiert, wenn ein abgabepflichtiges Unternehmen den Erhebungsbogen der KSK ignoriert?

Wenn ein abgabepflichtiges Unternehmen den Erhebungsbogen der KSK ignoriert, da es keine Künstler zu beauftragen glaubt, folgt nach dem Auskunftsverlangen per Erhebungsbogen ein Abgabenbescheid.

Die von der KSK geschätzte Abgabe ist in jedem Fall zu leisten - auch wenn gegen den Abgabebescheid Widerspruch erhoben wird. Daraufhin wird in jedem Einzelfall geprüft, ob tatsächlich eine künstlerische Tätigkeit vorliegt oder nicht und die tatsächliche Abgabenhöhe wird ermittelt.
Hierzu existieren einige für KSKontra.de nicht nachvollziehbarer Entscheidungen, so hat z.B. das Sozialgericht in Kassel entschieden, dass ein Krankenhaus-Clown keine darstellende Kunst betreibt, da sein Leistungs-Schwerpunkt auf "therapeutischem Humor" und nicht auf unterhaltendem Humor liegt(!)
Nach einer anderen Gerichts-Entscheidung besteht eine Abgabepflicht auf Entgelte an Selbständige, die Bedienungsanleitungen herstellen. Die Selbständigen Auftragnehmer sind zwar nicht künstlerisch tätig, dafür aber publizistisch.

KSKontra.de stellt bei diesen Beispielen fest, dass nicht alle von der Künstlersozialkasse als Künstler eingestuften Selbständigen auch tatsächlich vor dem Sozialgericht als Künstler angesehen werden. Wenn Sie also der Meinung sind, dass Sie oder Ihre Auftragnehmer keine Künstler sind, verschafft nur eine Klage vor dem Sozialgericht Rechtssicherheit.Was meinen Sie?

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